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Donnerstag, 15. März 2007
Aktueller Ausblick
petersilie, 08:38h
Wenn ich derzeit aus der Haustüre trete, sehe ich dies:

Heute wird der Strauch noch etwas schöner blühen, und so langsam ist es dann auch schon wieder vorbei - die Pracht währt in der Regel gerade mal 10 Tage.
In diesen 10 Tagen klingelt es 47 mal an der Haustüre, weil die Leute alle wissen wollen, was das für 'ne Pflanze ist.
Je penetranter die Leute, umso wahrscheinlicher weiß ich das dann nicht ("Ich: Ahnlungsloses Ei von Stadt, Herr Ungatte: Landei, aber leider nicht da..."), denn schließlich muß ja nicht jeder in Gemüsebeetanien so 'ne Pflanze haben.
Vor 4 Jahren waren wir noch die einzigen, jetzt steht das ganze Neubaugebiet voll davon, aber da komm' ich nicht oft vorbei, ist ja am anderen Ende.
Letztes Jahr hat eine so genervt, die ging mir auf den Keks, während ich den Bux geschnitten habe, da konnt' ich nicht weglaufen, und die hat mich richtig geplagt, und da kam der Ungatte und errettete mich: "Das? Da hat mein Vater während der Bauzeit mal 'nen alten Besenstiel reingerammt, und ein Jahr später hat er ausgetrieben."
Die Tante sehen wir nicht wieder.
Mein Nachbar, dem sich die Pracht so

(das da oben ist das Fenster, hinter dem ich blogge)
bzw so präsentiert,

sagt, seine Frau hätte schon seit Jahren gern so einen Strauch.
Er sei ja nicht zu geizig ( sischer, datt - wer käm' denn auf so einen Gedanken...!), aber es handele sich bei dieser Pflanze (Achtung, jetzt kommt's:...) um eine Verschwendung der Natur, denn das koste in der Anschaffung einen Arsch voll Geld und sähe ja nur 14 Tage (falsch: Nur 10...) im Jahr schön aus, ansonsten sei das 50 Wochen im Jahr ein dröges Gebüsch.
Seine Frau wird also ohne auskommen müssen.
Sag'n Se mal ehrlich: Ist der Anblick einer Sternmagnolie


nicht ein bisschen "Verschwendung" wert?

Heute wird der Strauch noch etwas schöner blühen, und so langsam ist es dann auch schon wieder vorbei - die Pracht währt in der Regel gerade mal 10 Tage.
In diesen 10 Tagen klingelt es 47 mal an der Haustüre, weil die Leute alle wissen wollen, was das für 'ne Pflanze ist.
Je penetranter die Leute, umso wahrscheinlicher weiß ich das dann nicht ("Ich: Ahnlungsloses Ei von Stadt, Herr Ungatte: Landei, aber leider nicht da..."), denn schließlich muß ja nicht jeder in Gemüsebeetanien so 'ne Pflanze haben.
Vor 4 Jahren waren wir noch die einzigen, jetzt steht das ganze Neubaugebiet voll davon, aber da komm' ich nicht oft vorbei, ist ja am anderen Ende.
Letztes Jahr hat eine so genervt, die ging mir auf den Keks, während ich den Bux geschnitten habe, da konnt' ich nicht weglaufen, und die hat mich richtig geplagt, und da kam der Ungatte und errettete mich: "Das? Da hat mein Vater während der Bauzeit mal 'nen alten Besenstiel reingerammt, und ein Jahr später hat er ausgetrieben."
Die Tante sehen wir nicht wieder.
Mein Nachbar, dem sich die Pracht so

(das da oben ist das Fenster, hinter dem ich blogge)
bzw so präsentiert,

sagt, seine Frau hätte schon seit Jahren gern so einen Strauch.
Er sei ja nicht zu geizig ( sischer, datt - wer käm' denn auf so einen Gedanken...!), aber es handele sich bei dieser Pflanze (Achtung, jetzt kommt's:...) um eine Verschwendung der Natur, denn das koste in der Anschaffung einen Arsch voll Geld und sähe ja nur 14 Tage (falsch: Nur 10...) im Jahr schön aus, ansonsten sei das 50 Wochen im Jahr ein dröges Gebüsch.
Seine Frau wird also ohne auskommen müssen.
Sag'n Se mal ehrlich: Ist der Anblick einer Sternmagnolie


nicht ein bisschen "Verschwendung" wert?
Haus und Hof
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Mittwoch, 14. März 2007
Alter Ludwig, neue Leiden
petersilie, 09:32h
Langsam fängt's an, ein klitzekleinwenig zu nerven.
Vor zwei Wochen hatte ich den Ludwig (was mein Traktor ist) nochmal in der Werkstatt, denn nach der ganzen Aktion neulich, ölte der alte Knabe neulich doch glatt wieder.
Klarer Fall von Blasenschwäche im Alter, dachte ich mir, rief Herrn R. in der Werkstatt meines Vertrauens an und schilderte im schönsten Fachjargon ("Was hatter 'n?" - "Er ölt schonwieder!" "Ja, und wo?" "Am Bauch!!") mein Problem.
Vorbeibringen.
Alla gut.
Ich hatte ja den Verdacht, daß da irgendwas unten am Schlepper undicht ist, und teilte diesen Verdacht Herrn F. mit, der im Büro die Annahme macht. Neinneinnein, machte Herr F., er meint ja, daß das von einem Deckelchen kommt, das links an der Seite ist. Herr R. meinte dann, er wolle den Ludwig morgen erstmal eine Weile laufen lassen, um sich das genau anzusehen. Ich solle doch morgen mal anrufen. Meanwhile fiel dem Ungatten noch ein, daß dem Ludwig seine Steckdose, über die die Lichter des Anhängers Strom bekommen, wohl auch kaputt sein müsste, denn die Anhängerlichter leuchten nicht beim Bremsen. Also bitte überprüfen.
Am nächsten Tag rief ich an.
Nach kurzer Analyse hatte sich herausgestellt, daß Herr F. natürlich komplett richtig lag, mit seiner Vermutung von dem Deckelchen.
"Und was kostet das diesmal?"
"Och, nicht sooo viel..."
Aha.
Also wurde das Deckelchen abgedichtet, der Ludwig bekam noch ein paar neue Kabel, denn Herr R. hat sowieso die Krise mit Ludwigs Elektrik, die seiner Erachtens nach "ein Vollgesoffener gemacht haben muß", denn nicht ein einziges Kabel ist wahrhaft dort angeklemmt, wo es angeklemmt sein sollte.
Noch einen Tag später haben wir de Ludwig wieder geholt, und gut.
Und gestern geht der Ungatte wieder auf den Stellplatz, und...
Sie erraten es schon...
...ein neuer Ölfleck!
Sapperlott, nochmal!!!
Also hat der Ungatte Herrn R. angerufen, denn ich fürchte ja mittlerweile, daß der alleine vom Klang meiner Stimme einen Nervenzusammenbruch bekommt.
Ja.
Nun kann's eigentlich nur noch die Hydraulikpumpe unten (am Bauch) sein, die undicht ist.
Hatte ich eigentlich erzählt, daß sich bei dieser Aktion vor 14 Tagen herausgestellt hat, daß ein Teil der Lichtmaschine abgebrochen ist?
Hatt' ich das vergessen?
Ja, also kein elektrisches Teil, sondern ein Teil vom Gehäuse.
Leider werden da normalerweise Kabel angeklemmt.
Auch das ist jetzt behelfsmäßig "geflickt", mit Silikon und Klebeband, zumindest, bis ich mal irgendwo eine gebrauchte ganze Lichtmaschine herorganisieren kann.
Eigentlich habe ich jetzt schon etwas weniger Lust, aber es ist wie mit einer Lebensversicherung: Wenn Du schonmal 20 Jahre einbezahlt hast, macht es überhaupt keinen Sinn, da vorzeitig wieder auszusteigen.
Und außerdem habe ich erst letzte Woche die Ketten von der Ackerschiene in eine Verzinkerei gefahren.
Das wäre dann auch für die Füsse gewesen...
Also sprach Herr R.: "Dann tu' se halt noch emol her, die alt' Ölsaaadien...!"
Tja.
Und so darf der Ludwig heute, wieder mal, in "seine" Werkstatt.
Ich werde ihn nachher mal fragen, ob er dort nicht gleich einen Zweitwohnsitz anmelden möchte...
Dabei hab' ichmir ihm so schöne Dinge gekauft:

Oder mal mehr von oben:

Wir können ja ein Ratespiel draus machen: Welche Objekte sind hier abgebildet, und wozu dienen sie?

Vor zwei Wochen hatte ich den Ludwig (was mein Traktor ist) nochmal in der Werkstatt, denn nach der ganzen Aktion neulich, ölte der alte Knabe neulich doch glatt wieder.
Klarer Fall von Blasenschwäche im Alter, dachte ich mir, rief Herrn R. in der Werkstatt meines Vertrauens an und schilderte im schönsten Fachjargon ("Was hatter 'n?" - "Er ölt schonwieder!" "Ja, und wo?" "Am Bauch!!") mein Problem.
Vorbeibringen.
Alla gut.
Ich hatte ja den Verdacht, daß da irgendwas unten am Schlepper undicht ist, und teilte diesen Verdacht Herrn F. mit, der im Büro die Annahme macht. Neinneinnein, machte Herr F., er meint ja, daß das von einem Deckelchen kommt, das links an der Seite ist. Herr R. meinte dann, er wolle den Ludwig morgen erstmal eine Weile laufen lassen, um sich das genau anzusehen. Ich solle doch morgen mal anrufen. Meanwhile fiel dem Ungatten noch ein, daß dem Ludwig seine Steckdose, über die die Lichter des Anhängers Strom bekommen, wohl auch kaputt sein müsste, denn die Anhängerlichter leuchten nicht beim Bremsen. Also bitte überprüfen.
Am nächsten Tag rief ich an.
Nach kurzer Analyse hatte sich herausgestellt, daß Herr F. natürlich komplett richtig lag, mit seiner Vermutung von dem Deckelchen.
"Und was kostet das diesmal?"
"Och, nicht sooo viel..."
Aha.
Also wurde das Deckelchen abgedichtet, der Ludwig bekam noch ein paar neue Kabel, denn Herr R. hat sowieso die Krise mit Ludwigs Elektrik, die seiner Erachtens nach "ein Vollgesoffener gemacht haben muß", denn nicht ein einziges Kabel ist wahrhaft dort angeklemmt, wo es angeklemmt sein sollte.
Noch einen Tag später haben wir de Ludwig wieder geholt, und gut.
Und gestern geht der Ungatte wieder auf den Stellplatz, und...
Sie erraten es schon...
...ein neuer Ölfleck!
Sapperlott, nochmal!!!
Also hat der Ungatte Herrn R. angerufen, denn ich fürchte ja mittlerweile, daß der alleine vom Klang meiner Stimme einen Nervenzusammenbruch bekommt.
Ja.
Nun kann's eigentlich nur noch die Hydraulikpumpe unten (am Bauch) sein, die undicht ist.
Hatte ich eigentlich erzählt, daß sich bei dieser Aktion vor 14 Tagen herausgestellt hat, daß ein Teil der Lichtmaschine abgebrochen ist?
Hatt' ich das vergessen?
Ja, also kein elektrisches Teil, sondern ein Teil vom Gehäuse.
Leider werden da normalerweise Kabel angeklemmt.
Auch das ist jetzt behelfsmäßig "geflickt", mit Silikon und Klebeband, zumindest, bis ich mal irgendwo eine gebrauchte ganze Lichtmaschine herorganisieren kann.
Eigentlich habe ich jetzt schon etwas weniger Lust, aber es ist wie mit einer Lebensversicherung: Wenn Du schonmal 20 Jahre einbezahlt hast, macht es überhaupt keinen Sinn, da vorzeitig wieder auszusteigen.
Und außerdem habe ich erst letzte Woche die Ketten von der Ackerschiene in eine Verzinkerei gefahren.
Das wäre dann auch für die Füsse gewesen...
Also sprach Herr R.: "Dann tu' se halt noch emol her, die alt' Ölsaaadien...!"
Tja.
Und so darf der Ludwig heute, wieder mal, in "seine" Werkstatt.
Ich werde ihn nachher mal fragen, ob er dort nicht gleich einen Zweitwohnsitz anmelden möchte...
Dabei hab' ich

Oder mal mehr von oben:

Wir können ja ein Ratespiel draus machen: Welche Objekte sind hier abgebildet, und wozu dienen sie?

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Mittwoch, 7. März 2007
Schöne Aussichten
petersilie, 20:01h
Herr Gorillaschnitzel will wissen, wie das Passivantlitz meiner Rakete aussieht.

Ein Bild von meinem jüngst verblichenen Kater, Herrn H.
Nachdem er gestorben war, mußte ich es erstmal vierzehn Tage deaktivieren, weil es mir immer einen Stich gab, wenn ich den Rechner hochgefahren habe. Aber irgendwann hatte ich das Gefühl, mich jetzt erinnern zu können (und zu wollen), ohne gleich losheulen zu müssen.
Und wie sind die Aussichten für Anje, Ela und Herrn Chauvi ?

Ein Bild von meinem jüngst verblichenen Kater, Herrn H.
Nachdem er gestorben war, mußte ich es erstmal vierzehn Tage deaktivieren, weil es mir immer einen Stich gab, wenn ich den Rechner hochgefahren habe. Aber irgendwann hatte ich das Gefühl, mich jetzt erinnern zu können (und zu wollen), ohne gleich losheulen zu müssen.
Und wie sind die Aussichten für Anje, Ela und Herrn Chauvi ?
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