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Mittwoch, 6. Dezember 2006
Mein erstes Stöckchen...
petersilie, 16:58h
...traf mich soeben am Hinterkopf. Es kommt von Frau Gutemine und das Thema lautet:
Welche Gerichte verbinde ich mit folgenden Orten und/oder Gegebenheiten:
(oder so ähnlich...)
Freibad: Pommes mit Mayo; Capri-Eis von Langnese
Skihütte: politisch korrekte Antwort wäre eine FZB (Feuerzangenbowle), aber Skihütte - - das steht in erster Linie für kilometerlange Polonäsen lustig-beschickerter Holländer, deshalb sag' ich mal: Ein "Marilli" (also ein Marillenschnaps mit so 'ner Mini-Aprikose am Stiel drin, am liebsten beim Pisten-Paul)
Urlaub: So generell? Gegrilltes und Margharitas.
bei Mutti: Leerer Kühlschrank und steinhartes Brot, kein Zucker im Haus.
bei Krankheit: als Kind: Griessbrei Jetzt: Rinderkraftbrühe (so selbstgemacht und dreimal konzentriert, paar Markklößchen mit rein und Fadennudeln)
bei Liebeskummer: verschließt sich der Magen und nach einer Woche geht dann 'ne klare Oxtail am Tag. In besonders schweren Fällen zieh' ich das einen Monat durch. Aber dann ist gut.
Unterwegs: ess' ich nicht gerne. Gilt "Lucky Strike"?
Restaurant: Spanisch-Cubanisch (Tapas & Wein), TexMex, Italienisch, Indisch, Gutbürgerlich
Als Kind: Kässpätzle, Schweinelendchen mit Champignonrahmsauce, Earl Grey Tee
Niemals: Rote Beete (*wurgs*), Hirn, Chinesisch Insekten und sowas erwähn' ich jetzt nicht extra, da könnte man ja bei panierten Spültüchern anfangen...
Immer gerne: Käse, Trauben, Baguette & Wein, Eine große Tasse Tee mit Milch und Zucker.
Überraschend gut: Berliner Leber, Schnecken, Auberginen
Überraschend schlecht: Drachenfrucht, Sushi und Austern (wobei das nicht wirklich überrascht, im Grunde gehören Austern in die never-Kategorie)
Für immer mein absolutes Lieblingsessen: Carpaccio vom Rinderfilet, hauchdünn, mit frischem Parmigiano
das beste Restaurant, in dem ich war:
Ein total schräges im Berlin der Spätachziger... ich glaube "S-Bahn-Quelle"(?!), irgendwo am Arsch der Welt. - Keine Heizung, obendrüber donnerten alle paar Minuten die Züge, gemütlich wie ein Wartesaal, der Wirt: 120 kg, volltätowiert, und Schnitzel: Groß wie Klodeckel und unendlich lecker!! Deshalb "das Beste", weil es das beste war, was eine hungrige Schülerin für ihr Geld bekommen konnte und weil man nie verjagt wurde, wenn man nicht sofort nachbestellt hat. Und weil man da stundenlang Kniffel spielen konnte. Hab' ich mich wohler gefühlt als in so manchem Nobelhobel-Damastpalast mit Silver Service und all' diesem Schnickschnack.
Noch Fragen?
Dann werfe ich diesen Prügel mal zu
Anje , Sethos und Zigarrillo
Welche Gerichte verbinde ich mit folgenden Orten und/oder Gegebenheiten:
(oder so ähnlich...)
Freibad: Pommes mit Mayo; Capri-Eis von Langnese
Skihütte: politisch korrekte Antwort wäre eine FZB (Feuerzangenbowle), aber Skihütte - - das steht in erster Linie für kilometerlange Polonäsen lustig-beschickerter Holländer, deshalb sag' ich mal: Ein "Marilli" (also ein Marillenschnaps mit so 'ner Mini-Aprikose am Stiel drin, am liebsten beim Pisten-Paul)
Urlaub: So generell? Gegrilltes und Margharitas.
bei Mutti: Leerer Kühlschrank und steinhartes Brot, kein Zucker im Haus.
bei Krankheit: als Kind: Griessbrei Jetzt: Rinderkraftbrühe (so selbstgemacht und dreimal konzentriert, paar Markklößchen mit rein und Fadennudeln)
bei Liebeskummer: verschließt sich der Magen und nach einer Woche geht dann 'ne klare Oxtail am Tag. In besonders schweren Fällen zieh' ich das einen Monat durch. Aber dann ist gut.
Unterwegs: ess' ich nicht gerne. Gilt "Lucky Strike"?
Restaurant: Spanisch-Cubanisch (Tapas & Wein), TexMex, Italienisch, Indisch, Gutbürgerlich
Als Kind: Kässpätzle, Schweinelendchen mit Champignonrahmsauce, Earl Grey Tee
Niemals: Rote Beete (*wurgs*), Hirn, Chinesisch Insekten und sowas erwähn' ich jetzt nicht extra, da könnte man ja bei panierten Spültüchern anfangen...
Immer gerne: Käse, Trauben, Baguette & Wein, Eine große Tasse Tee mit Milch und Zucker.
Überraschend gut: Berliner Leber, Schnecken, Auberginen
Überraschend schlecht: Drachenfrucht, Sushi und Austern (wobei das nicht wirklich überrascht, im Grunde gehören Austern in die never-Kategorie)
Für immer mein absolutes Lieblingsessen: Carpaccio vom Rinderfilet, hauchdünn, mit frischem Parmigiano
das beste Restaurant, in dem ich war:
Ein total schräges im Berlin der Spätachziger... ich glaube "S-Bahn-Quelle"(?!), irgendwo am Arsch der Welt. - Keine Heizung, obendrüber donnerten alle paar Minuten die Züge, gemütlich wie ein Wartesaal, der Wirt: 120 kg, volltätowiert, und Schnitzel: Groß wie Klodeckel und unendlich lecker!! Deshalb "das Beste", weil es das beste war, was eine hungrige Schülerin für ihr Geld bekommen konnte und weil man nie verjagt wurde, wenn man nicht sofort nachbestellt hat. Und weil man da stundenlang Kniffel spielen konnte. Hab' ich mich wohler gefühlt als in so manchem Nobelhobel-Damastpalast mit Silver Service und all' diesem Schnickschnack.
Noch Fragen?
Dann werfe ich diesen Prügel mal zu
Anje , Sethos und Zigarrillo
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(3 gute Ratschläge)
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Freitag, 1. Dezember 2006
Sehr ordentlich
petersilie, 19:46h
Ich habe einen sehr ordentlichen Nachbarn.
Der hat eine Mauer auf unserer Grundstücksgrenze.
Über dieser Mauer wächst eine Pflanze.
So 'rübergezogen, an Drähten - also eine Schlingpflanze.
Mit handtellergroßen Blättern.
Mein Nachbar ist ein sehr ordentlicher Gärtner.
Mehrmals am Tag kehrt er derzeit das Laub auf dem Rasen zusammen.
Außerdem hat in seinem Garten kein Halm Unkraut eine Überlebenschance von mehr als 72 Stunden.
Im Moment macht er seinen Garten "winterfest".
Dazu gehört auch, daß er die Schlingpflanze schüttelt, damit die welken Blätter herabfallen. Die dann eingesammelt werden.
Gestern fand so eine Schüttelung statt.
Durch das Küchenfenster wurde der Ungatte der zappelnden Pflanze gewahr. Über eine Stunde.
Dann hörte der Ungatte einen Radau am Gartentor (das ist so ein Gartentor mit Gitterstäben, da kann man von der Straße aus durchgucken).
Steht da der Nachbar:
Rechen, Besen, Schere, Eimer, noch'n Rechen, Handschuhe, Pudelmütze, ein Leiterchen - die komplette Ausrüstung für den Großeinsatz.
Der Nachbar ruft, der Ungatte möge mal das Gartentor öffnen. Er habe da die Pflanze geschüttelt und im Zuge dieser Schüttelung seien Blätter über die Mauer auf unser Grundstück herabgefallen und nun wolle er die Sauerei, die er angerichtet habe, beseitigen.
Der Ungatte, gerade in Eile, sagte zum Nachbarn, das sei ihm jetzt ein zu großer act der Schlüssel für das Gartentor zu suchen, er müsse gleich weg, er soll die Blätter gerade liegenlassen - wir machen das dann selbst weg.
Unverrichteter Dinge und kopfschüttelnd zog der Nachbar wieder ab.
In voller Montur.
Das erzählte mir also der Ungatte.
Und dann warf ich mal einen Blick aus dem Fenster auf besagte Sauerei.
Zwei Blätter.
Eins liegt da schon seit vier Tagen, das ist wohl von selbst...
Das macht meinen Nachbarn jetzt ganz nervös, denn jedesmal wenn er auf der Straße an unserem Gartentor vorbeiläuft, sieht er ja jetzt diese zwei Blätter.
Und wenn das noch einer sieht?
Dann kommt er vielleicht ins Gemeindeblatt?
Auf der anderen Seite war das wahrscheinlich eine lebenserhaltende Maßnahme.
Denn der Nachbar ist schon älter. Und sein Herz...
Wäre der jetzt auf das Grundstück gekommen, hätte er vielleicht gesehen, daß in meinem Beet (das weder von der Straße noch von seinem Garten aus einsehbar ist) eine einmeter hohe Distel steht - also Unkraut.
Und daß meine Rosen nicht zurückgeschnitten sind - das mach' ich nämlich erst im Frühjahr, sonst treiben die mir bei der Wärme wieder aus und außerdem müßte ich dann auf das herrlich morbide Panorama dahingewelkter Rosen aus dem Küchenfenster verzichten.
Ich glaube, den Anblick hätte er gar nicht verkraftet.
Vertrocknetes, abgeknicktes Laub, ausgedörrte Knospen, verschrumpelte Blütenblätter...ich mag das, wenn die Natur im Herbst noch mal ihr letztes gibt - völlig vergeblich, um dann doch unvermeidlich zu vergehen und als "stehende Leiche" den Winter über "E-N-D-E"-formulierend an den verflossenen Sommer zu erinnern... (genug der Ergüsse, ich kann's g'rad nicht sachlicher ausdrücken)
Ob ich die zwei Blätter dann doch mal...?
Der hat eine Mauer auf unserer Grundstücksgrenze.
Über dieser Mauer wächst eine Pflanze.
So 'rübergezogen, an Drähten - also eine Schlingpflanze.
Mit handtellergroßen Blättern.
Mein Nachbar ist ein sehr ordentlicher Gärtner.
Mehrmals am Tag kehrt er derzeit das Laub auf dem Rasen zusammen.
Außerdem hat in seinem Garten kein Halm Unkraut eine Überlebenschance von mehr als 72 Stunden.
Im Moment macht er seinen Garten "winterfest".
Dazu gehört auch, daß er die Schlingpflanze schüttelt, damit die welken Blätter herabfallen. Die dann eingesammelt werden.
Gestern fand so eine Schüttelung statt.
Durch das Küchenfenster wurde der Ungatte der zappelnden Pflanze gewahr. Über eine Stunde.
Dann hörte der Ungatte einen Radau am Gartentor (das ist so ein Gartentor mit Gitterstäben, da kann man von der Straße aus durchgucken).
Steht da der Nachbar:
Rechen, Besen, Schere, Eimer, noch'n Rechen, Handschuhe, Pudelmütze, ein Leiterchen - die komplette Ausrüstung für den Großeinsatz.
Der Nachbar ruft, der Ungatte möge mal das Gartentor öffnen. Er habe da die Pflanze geschüttelt und im Zuge dieser Schüttelung seien Blätter über die Mauer auf unser Grundstück herabgefallen und nun wolle er die Sauerei, die er angerichtet habe, beseitigen.
Der Ungatte, gerade in Eile, sagte zum Nachbarn, das sei ihm jetzt ein zu großer act der Schlüssel für das Gartentor zu suchen, er müsse gleich weg, er soll die Blätter gerade liegenlassen - wir machen das dann selbst weg.
Unverrichteter Dinge und kopfschüttelnd zog der Nachbar wieder ab.
In voller Montur.
Das erzählte mir also der Ungatte.
Und dann warf ich mal einen Blick aus dem Fenster auf besagte Sauerei.
Zwei Blätter.
Eins liegt da schon seit vier Tagen, das ist wohl von selbst...
Das macht meinen Nachbarn jetzt ganz nervös, denn jedesmal wenn er auf der Straße an unserem Gartentor vorbeiläuft, sieht er ja jetzt diese zwei Blätter.
Und wenn das noch einer sieht?
Dann kommt er vielleicht ins Gemeindeblatt?
Auf der anderen Seite war das wahrscheinlich eine lebenserhaltende Maßnahme.
Denn der Nachbar ist schon älter. Und sein Herz...
Wäre der jetzt auf das Grundstück gekommen, hätte er vielleicht gesehen, daß in meinem Beet (das weder von der Straße noch von seinem Garten aus einsehbar ist) eine einmeter hohe Distel steht - also Unkraut.
Und daß meine Rosen nicht zurückgeschnitten sind - das mach' ich nämlich erst im Frühjahr, sonst treiben die mir bei der Wärme wieder aus und außerdem müßte ich dann auf das herrlich morbide Panorama dahingewelkter Rosen aus dem Küchenfenster verzichten.
Ich glaube, den Anblick hätte er gar nicht verkraftet.
Vertrocknetes, abgeknicktes Laub, ausgedörrte Knospen, verschrumpelte Blütenblätter...ich mag das, wenn die Natur im Herbst noch mal ihr letztes gibt - völlig vergeblich, um dann doch unvermeidlich zu vergehen und als "stehende Leiche" den Winter über "E-N-D-E"-formulierend an den verflossenen Sommer zu erinnern... (genug der Ergüsse, ich kann's g'rad nicht sachlicher ausdrücken)
Ob ich die zwei Blätter dann doch mal...?
Haus und Hof
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Mittwoch, 29. November 2006
Isch 'abe fertisch!
petersilie, 20:14h
...und hier zeigt Ihnen Petersilie, wie man mit wenigen Handgriffen eine schnöde Ganzjahresdeko

in einen vorweihnachtlichen Zauber verwandeln kann:
Das war's dann, für dieses Jahr.

in einen vorweihnachtlichen Zauber verwandeln kann:

Das war's dann, für dieses Jahr.
Haus und Hof
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